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theater 3 hasen oben |
Schritt für Schritt
der
Lauf des Lebens
Theater für die Allerkleinsten (ab 2
1/2) und ihre Begleiter
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“Schritt für Schritt – der Lauf des Lebens” ist poetisches Theater über Bewegung und Entwicklung. Ein Stück fast ohne Worte und voller Poesie. |
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Jede Entwicklung beginnt mit einem ersten Schritt. Sobald sich
etwas bewegt, kann etwas wachsen, gedeihen und sich entfalten.
“Schritt für Schritt” erzählt von der
Schönheit der potentiellen Überraschung und der
Vitalität, die jeder Bewegung innewohnt.
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Die Inszenierung „Schritt für Schritt“
bildet Bewegungen nicht einfach ab, sie stellt spielerisch
erkundend Fragen nach der Bedeutung von Stillstand und Bewegung,
von Gewicht und Leichtigkeit.
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Ihre Spuren in "Schritt für Schritt" hinterließen: Spieler: Silvia Pahl |
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Mitwirkende: |
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Idee, Materialsammlung/Autorin |
Silvia Pahl |
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Technische Bedingungen: Bühne mindestens 5m Breite, 4,5m Tiefe, 3m Höhe Licht und Ton Starkstrom 16 A CEE Zeiten Aufbau ca. 2 Stunden, Abbau ca. 1 Stunde Spieldauer 30 Minuten (ggf. anschließend 10- 15 Minuten Spiel mit den Kindern auf der Bühne) Maximale Zuschauerzahl 70 Personen |
Presse
Wenn Füße sprechen
Schwalmstadt. Füße sprechen ohne Worte. Was
sie können, was sie erleben, wohin sie gehen, erzählen sie
nur durch Bewegung. Weil es dafür keine Erklärungen
braucht, war im neuen Theaterstück der „drei hasen oben“
aus Immichenhain viel Raum für Kreativität und Neugier. Mit
Leichtigkeit erzählte das Ensemble bei der Premiere am
Samstagnachmittag von der Faszination des Laufens. Spielerisch und
mit Poesie.
Silvia Pahl hat zum ersten Mal ein Stück für
Kinder ab zweieinhalb Jahren geschrieben. Auch das war eine Premiere
für die „drei hasen oben“. Dass Theater nicht nur
was für Große ist, zeigte ihr Stück "Schritt für
Schritt". Gebannt verfolgten Kinder ab zweieinhalb und auch
Erwachsene die Schritte der beiden Hauptdarsteller. Namen hatten die
Füße nicht, aber Persönlichkeiten. Zart, neugierig
und weich die einen, groß, sicher und männlich die
anderen.
"Man sollte das Stück sehen, als würde
man das Laufen gar nicht kennen; es ist wie In-
ein-anderes-Land-gehen." Silvia Pahl über das Stück
Ein Mensch will laufen, schon der Allerkleinste, weil es das
Allernatürlichste auf der Welt ist. Und doch ist es mehr als nur
mechanisch einen Fuß vor den anderen zu setzen. Bewegung ist
Freude. Schon ein Pusten kann Zöpfe und Arme und Augen und
Hüften ins Schwingen bringen und Küsse von einem zum
anderen fliegen lassen. Das alles basiert auf unseren Füßen.
Schritt für Schritt erzählten Silvia Pahl und Klaus
Wilmanns Geschichten, in denen Bewegung Veränderung schaffte:
ein neues Gefühl, eine neue Erfahrung, eine neue Blume. Wie
kinderleicht das ging, zeigte auch ein Spielzeugmännchen aus
Holz. Mit einer Gießkanne in der Hand marschierte es über
die Bühne. Nach dem Wässern wuchs vor dem Männchen
plötzlich eine Sonnenblume. Das verstanden alle Zuschauer, auch
die Jüngsten.
Weil das Stück weitgehend ohne Worte und
Requisiten auskam, war Platz für Fantasie auf der Bühne und
im Zuschauerraum. Geräusche erzählten vom Regen, und schon
wanderte das Holzmännchen mit knallrotem Schirm über die
Bühne. Die Geräusche gingen auch mit den Füßen
im Takt: klapperten über die Straße, raschelten durchs
Laub, schmatzten durch klebrigen Schmodder und tänzelten durch
Melodien.
Dabei wurde bewusst: Weil sie mit Neugier umher laufen,
schaffen Füße ständig Neues. Das weiß jeder,
der schon mal mit matschigen Füßen über den Boden
getappst ist. Also auch die Allerkleinsten, weil sie mit ihren Füßen
die Welt erobern.
Von Claudia Theiß
Hessisch Niedersächsische Allgemeine, HNA vom 26. Oktober 2009
