theater 3 hasen oben

 

 

 

 

 

 

Schneewittchen

Theater mit Musik für alle ab 4 nach den Brüdern Grimm

Das "theater 3 hasen oben" spielt "Schneewittchen", das Märchen vom schönen Mädchen, der neidischen Stiefmutter, ihrem magischen Spiegel und den freundlichen Zwergen. Uns beeindruckt an diesem Märchen, wieviel zerstörerische Kraft die Stiefmutter durch ihr tiefes Neidgefühl entwickelt und wie ihr neidisches Herz sie schließlich selbst zerfrisst.
Die Schauspielerin Silvia Pahl erzählt und spielt das Märchen aus der Perspektive des Schneewittchen. Sie nimmt die Zuschauer mit in die Welt des Märchens das bei groß und klein beliebt ist. Interessanter als die bekannte Geschichte ist deshalb das WIE - wie wird der Klassiker dieses Mal erzählt, was ist das Besondere.
Das "theater 3 hasen oben", unter der Regie von Günther Baldauf, setzt ganz auf die besondere Kraft der Musik und die Wandlungsfähigkeit seiner Schauspieler. In dieser Inszenierung ist die Musik mehr als Begleitung, sie ist Spielpartner. Der Bassist und Schauspieler Klaus Wilmanns macht Musik und Geräusche auf einer Vielzahl von Kleininstrumenten und Materialien - von minimalistisch bis orchestral. Wenn Schauspiel und Musik, bzw. Geräusch zu einer Einheit verschmelzen, dann entsteht etwas Neues - ein Bild voller Poesie, ein ironisches Augenzwinkern, eine magische Atmosphäre.
Die gekonnt einfache Erzählweise, eine bescheidene aber schöne Ausstattung gepaart mit Einfallsreichtum, Wandlungsfähigkeit, Spielfreude, Humor und virtuoser Musikalität versprechen ein unvergessliches Theatererlebnis.

Im Internet-Fernsehen: schneewittchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es spielen:

Schneewittchen, Stiefmutter,
Jäger und Prinz                          Silvia Pahl

die 7 Zwerge, Musiker
und Geräuschemacher
              Klaus Wilmanns

Regie                                         Günther Baldauf
Bühne                                        Udo van der Kolk

Musik                                        Klaus Wilmanns
Kostüme                                    Sophia Burkhardt

Licht und Ton                            Klaus Wilmanns
Plakat                                        Uli Krappen
Film und Fotos                          Holger Schacht
Programmheft                           
Silvia Pahl

Premiere war am 3. Oktober 2006 in Schwalmstadt- Ziegenhain.

Schneewittchen wurde bei den Wiesbadener KinderKulturTagen 2008 von einer Kinderjury mit dem KinderKulturKönig als beste Inszenierung ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

 

Technische Bedingungen

Bühne:

6m Breite, 5m Tiefe, 2,5m Höhe Aufsicht auf den
Bühnenboden muss gewährleistet sein,
deshalb Bühne erhöht oder Zuschauertribüne,
Bühnenhintergrund und Seiten schwarz
abgehängt, Raum verdunkelbar, Hinterbühne
mit Garderobe


Licht und Ton:

Starkstrom mindestens 16 A CEE, Tontechnik
wird mitgebracht Lichttechnik kann mitgebracht
werden.


Sofern im Haus vorhanden:
4 Fresnelscheinwerfer 1000 W weiß von vorne
1 Fresnel 1000 W vorne rechts Boden
2 Fresnel 650 W oben links seitlich Bühne
1 Fresnel 1000 W oben rechts seitlich Bühne
1 Fresnel 650 W hinten rechts Boden (Gegenlicht)

Licht und Ton werden von uns gefahren

Zeiten Aufbau ca. 2 1/2 Std., Abbau ca. 1 1/2 Std.
Spieldauer 53 Minuten

Maximale Zuschauerzahl nach Absprache

 

PRESSE:

Schneewittchen mal ganz anders

"Drei Hasen oben" zeigt eindrucksvolle Fassung


Von André Domes RÜSSELSHEIM Bei einer Neuinszenierung des Märchens "Schneewittchen" gelten für ein Kindertheater-Ensemble besondere Rahmenbedingungen. Denn ganz gleich, wie jung und wenig theatererfahren das Publikum sein mag, die Geschichte der Königstochter und ihrer bösen Stiefmutter ist dennoch bekannt. So bleibt den Produktionen nur die Wahl zwischen zwei Alternativen: Entweder der bereits bekannten Form entsprechen und mit Disney-Zuckerbäcker-Charme Erwartungen befriedigen oder mit viel Fantasie eine neue Erzählform finden und "Schneewittchen" aus dem Dornröschen-Schlaf des immer Gleichen erwecken.

Eindrucksvoll gelungen ist letzteres dem Ensemble "Drei Hasen oben", das mit seiner Version des Grimm-Klassikers am Sonntag im Theater für eine Stunde gebannter Stille sorgte.

Opulenz für die Ohren, Reduktion für die Augen - so ist die Strategie am ehesten zu beschreiben, die Regisseur Günther Baldauf eingeschlagen hat, um seinem "Schneewittchen" Eigenständigkeit zu verleihen, ohne dabei die Textvorlage umzuarbeiten. Gerade zwei Spieler, das eingespielte Duo Silvia Pahl und Klaus Wilmanns, braucht es, um die Märchen-Figuren lebendig auf die Bühne zu bringen. Der Aufwand für die Rollenwechsel ist verblüffend gering. Einmal die Haare hoch gesteckt, schon hat sich Pahl vom hübschen Schneewittchen in die Stiefmutter verwandelt. Der Jäger taucht mal als Schatten auf einer Rolle Küchenpapier, mal als umfunktionierter Schmink-Pinsel auf, stilisierte Zwerge erscheinen als Rassel-Eier mit Filzhut und trotz der Abstraktion wirken alle Figuren mindestens so lebendig, als stünden sie leibhaftig auf der Bühne.

Erreicht wird das durch ein Zusammenspiel von engagierter Schauspielerei und der Rolle von Klaus Wilmanns, der nicht nur die Zwerge mimt, sondern sich vor allem als Geräuschemacher verdingt und neben viel Atmosphäre auch für Einblicke in die Kunst der Live-Vertonung sorgt.

Main-Spitze 29.01.2008