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theater 3 hasen oben |
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Schneewittchen Theater mit Musik für alle ab 4 nach den Brüdern Grimm Das "theater 3 hasen oben" spielt
"Schneewittchen", das Märchen vom schönen
Mädchen, der neidischen Stiefmutter, ihrem magischen Spiegel
und den freundlichen Zwergen. Uns beeindruckt an diesem Märchen,
wieviel zerstörerische Kraft die Stiefmutter durch ihr
tiefes Neidgefühl entwickelt und wie ihr neidisches Herz sie
schließlich selbst zerfrisst. Im Internet-Fernsehen: schneewittchen |
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Es spielen: Regie
Günther Baldauf
Premiere war am 3. Oktober 2006 in Schwalmstadt- Ziegenhain. Schneewittchen wurde bei den Wiesbadener KinderKulturTagen 2008 von einer Kinderjury mit dem KinderKulturKönig als beste Inszenierung ausgezeichnet. |

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Technische Bedingungen Bühne: |
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PRESSE:
Schneewittchen
mal ganz anders
"Drei Hasen oben" zeigt eindrucksvolle Fassung
Von André Domes
RÜSSELSHEIM Bei einer Neuinszenierung des Märchens
"Schneewittchen" gelten für ein Kindertheater-Ensemble
besondere Rahmenbedingungen. Denn ganz gleich, wie jung und wenig
theatererfahren das Publikum sein mag, die Geschichte der
Königstochter und ihrer bösen Stiefmutter ist dennoch
bekannt. So bleibt den Produktionen nur die Wahl zwischen zwei
Alternativen: Entweder der bereits bekannten Form entsprechen und mit
Disney-Zuckerbäcker-Charme Erwartungen befriedigen oder mit viel
Fantasie eine neue Erzählform finden und "Schneewittchen"
aus dem Dornröschen-Schlaf des immer Gleichen erwecken.
Eindrucksvoll gelungen ist letzteres dem Ensemble "Drei Hasen oben", das mit seiner Version des Grimm-Klassikers am Sonntag im Theater für eine Stunde gebannter Stille sorgte.
Opulenz für die Ohren, Reduktion für die Augen - so ist die Strategie am ehesten zu beschreiben, die Regisseur Günther Baldauf eingeschlagen hat, um seinem "Schneewittchen" Eigenständigkeit zu verleihen, ohne dabei die Textvorlage umzuarbeiten. Gerade zwei Spieler, das eingespielte Duo Silvia Pahl und Klaus Wilmanns, braucht es, um die Märchen-Figuren lebendig auf die Bühne zu bringen. Der Aufwand für die Rollenwechsel ist verblüffend gering. Einmal die Haare hoch gesteckt, schon hat sich Pahl vom hübschen Schneewittchen in die Stiefmutter verwandelt. Der Jäger taucht mal als Schatten auf einer Rolle Küchenpapier, mal als umfunktionierter Schmink-Pinsel auf, stilisierte Zwerge erscheinen als Rassel-Eier mit Filzhut und trotz der Abstraktion wirken alle Figuren mindestens so lebendig, als stünden sie leibhaftig auf der Bühne.
Erreicht wird das durch ein Zusammenspiel von engagierter Schauspielerei und der Rolle von Klaus Wilmanns, der nicht nur die Zwerge mimt, sondern sich vor allem als Geräuschemacher verdingt und neben viel Atmosphäre auch für Einblicke in die Kunst der Live-Vertonung sorgt.
Main-Spitze 29.01.2008