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Der Kontrabassist:                Klaus Wilmanns
Regie:        Rainer O. Brinkmann
Regieassistenz:                       Silvia Pahl
Musik:               Klaus Wilmanns
Bühne, Licht, Maske, Plakat:   Brinkmann, Wilmanns
Spieldauer:  100 Minuten ohne Pause


 
 

 
 
 

Premiere war am 7. April 1989 in Husum.
Der Kühlschank ist eine freundliche Dauerleihgabe
des Schrottplatzes in Oldenburg/O.

Bühnenrechte    Diogenes Verlag, Zürich

Technische Bedingungen:
Bühne    3 x 3 Meter, schwarz abgehängt
Licht    2 x 1000 Watt Linsenscheinwerfer
Strom    230 Volt
 

     
     
    Der Kontrabass
    von Patrick Süskind
    ein Kontrabaßspieler spielt einen Schauspieler, der einen Kontrabaßspieler spielt
     
     
     
    Das erste und einzige Mal wird "Der Kontrabass" von einem seit 40 Jahren praktizierendem Kontrabaßspieler gespielt!


 
 
 
 
 
 
 
 

Klaus Wilmanns spielte den "Kontrabass" über 660 mal an über 250 Orten, wurde vom Goethe-Institut nach Skandinavien eingeladen, war Gast auf Schloß Elmau, spielte vor Prinzessinen und Ministern, Familien in Stadttheatern, Wohnzimmern wie auch in Scheunen oder Weinkellern...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Presse:

"Unvergleichlich genial, polemisch und einsichtsvoll ist Patrick Süskinds "Der Kontrabass". Kongenial setzt ihn Klaus Wilmanns in die Tat um. Er läßt den Kontrabass auf der Stuhlkante balancieren, schwingt ihn durch die Luft, sitzt drauf, liegt darüber, liebt ihn, haßt ihn, streicht ihn. Dazu kommt ein ausgeklügeltes Spiel mit der Zeit: Weil Wilmanns improvisierend Süskinds Regieanweisungen umsetzt, kann er die Textabschnitte gliedern, die Pausen dehnen, das Tempo beschleunigen. Wenn zu den immer dichter fallenden Wortkaskaden auch noch flinkes Fingerspiel an den Baßsaiten kommt, sich beides zum Gesamtgeräusch verbindet, entsteht so etwas wie eine neue Sprache, deren Laute aus Vokalen, Konsonanten und Baßtönen gebildet wird. Wilmanns spricht mit dem Kontrabass und durch ihn. Klaus Wilmanns Interpretation lebt vom geglückten Tempo, der nuancenreichen Stimme, der ausgeklügelten Bühnenaufteilung, der sparsamem Requisite und vor allem von Klaus Wilmanns selbst: Der den Baß liebt, zupft, streicht, beschwört, verachtet und besitzt."                                 Weilheimer Tagblatt

"Wilmanns Spiel ist flink und klar, er nutzt die spärlichen Utensilien der Dekoration vortefflich, läßt niemals Langeweile aufkommen, verzögert die emphatischen Momente gekonnt und wirkt mit Schminke, Mimik, Gestik wie ein Französlein dostojewskijscher Prägung. Subtil herausgearbeitet der Zwiespalt zwischen Künstler und Versager, wird Wilmanns nie aufdringlich. Rhetorisch sauber und virtuos auf dem Instrument war sein Auftritt ein amüsante Bereicherung."   Wetterauer Zeitung